DER LETZTE URLAUB VOR DER WELTREISE
- Gude&Wech

- 20. Jan.
- 24 Min. Lesezeit

Das wir auf Weltreise gehen werden wisst ihr jetzt ja bestimmt schon - wenn nicht wissen wir auch nicht was da schief gelaufen ist.. :) Natürlich hat uns die aktuelle Situation, die jetzt gefühlt schon 100 Jahre andauert sehr in die Karten gespielt, was das Thema Geld sparen & keine riesen Urlaube mehr machen betrifft. Denn normalerweise haben wir fast immer unser ganzes Geld zum Reisen auf den Kopf gehauen! Sobald wir frei hatten wurde irgendwas gebucht & bloß weg hier.. Als wir uns dann entschlossen hatten unseren Traum zu verwirklichen war ja sehr schnell klar, dass wir bis dahin keine Reisen oder Urlaube mehr machen werden um Geld zu sparen – is klar! Naja bei uns läuft alles ja immer etwas spontaner ab, also habe ich (jessi) mich dann schon sehr gewundert als von Andy kam: wollen wir uns nicht einen Camper-Van mieten und einfach mal wegfahren? Ich konnte meinen Ohren ja nicht glauben! Ich lag ihm schon sooo lange in seinen, dass ich doch unbedingt mal Urlaub bräuchte und (auch wenn ich weiß das wir Geld sparen müssen) gerade wegen der Zeit aktuell einfach mal WEG muss! Das wurde immer nur leise abgewandt, was ja auch verständlich ist. Aber dann, als der Vorschlag von Andy kam sagte ich natürlich sofort ja mega! Machen wir :D Ich glaube hauptsächlich wollte er den Trip machen um all unsere Sachen wie Elektronik usw. für die Weltreise zu testen.. und vielleicht ein ganz kleines bisschen Urlaub zu machen. Gesagt - getan! Wir fingen beide direkt an online zu Recherchieren. Was gibt es überhaupt zu mieten? Wo kann man einen Van mieten? Was ist wichtig bei einem Van? Wie viel kostet das überhaupt? Fragen über Fragen.. Und schnell kam die Realität! Deutschland – Sommer – Juli – 2021.. NATÜRLICH war alles ausgebucht! Die ersten Seiten die wir abklapperten – KEINE Chance! Wir gaben nicht auf und sind dann auf Freeway Camper gestoßen!Also schnell Daten eingegeben und die Verfügbarkeit überprüft. Mensch hatten wir ein glück! Es war noch eine kleine Auswahl verfügbar und sogar in Frankfurt, bei uns um die Ecke & direkt dort zum Abholen! Super! Wir haben sofort gebucht, da wir echt Angst hatten das wenn wir auch nur einen Tag warten, nichts mehr bekommen würden!
ITALIEN WIR KOMMEN!

Einmal eben ums Eck, bevor es raus in die weite Welt geht!
Wie aufregend Freunde! Wir sagen‘s euch!
Wir beide waren vorher noch NIE in Italien. WARUM? Keine Ahnung! Fragt nicht..
Total bescheuert eigentlich wenn man bedankt das ich (jessi) ohne Nudeln sehr wahrscheinlich einfach sterben würde.. Und es ja wirklich nicht so weit weg ist.
Da waren wir ja schon viel weiter von Zuhause weg!
Naja, bevor es los gehen konnte, mussten wir uns natürlich erstmal informieren. Wir haben noch nie Urlaub im Van gemacht und mussten erstmal schauen was drin ist & was wir eventuell brauchen auf der Reise. Also eins direkt vorab. Die Van’s von Freeway Camper sind wirklich super ausgestattet! Echt alles drinnen was man braucht. Man müsste theoretisch echt nur Dinge wie Spüli, Tücher, Klopapier (KLOPAPIER! WOHL DAS WICHTIGSTE MUST HAVE WAS EINGEPACKT WERDEN SOLLTE WENN MAN UNS FRAGT!), Wäscheleine, Feuerzeug usw. einpacken denn sonst ist alles schon dabei! Abgesehen von Handtüchern, Decke & Kissen und Klamotten usw.
Die Deko die man möchte braucht man natürlich auch aber sonst wirklich TOP!
Wir haben vorab natürlich einige Sachen geshoppt denn wir sind ja unter die Camper gegangen! Da muss man bestens vorbereitet sein! HAHA
Im Endeffekt hatten wir einfach viel zu viel Gepäck! :D
Alle Details wie Kosten, Packliste und vieles mehr findet Ihr auf unserem Instagram Kanal zum Nachschauen.
Platz hatten wir allemal genug! Wir haben uns für 12 Nächte einen T6 California Beach ausgeliehen. Platz hätten 4 Personen darin gehabt, da man die Sitze umklappen kann & er noch ein Dach Zelt hat was man super easy nach oben aufklappen konnte. Man konnte sogar noch das Innendach mit nach oben klappen sodass wir beide einfach aufrecht stehen konnten! Wir sind 1,80cm & 1,85cm, das war wirklich cool! Wir haben natürlich nur oben geschlafen, da die Aussicht und das Feeling einfach unbezahlbar ist. Also hatten wir unten genug Platz für unser ganzes Zeug! :D Wir ließen sie Sitze umgeklappt und haben die Liegefläche einfach für unsere Koffer genutzt :)
Tag der Abreise
Wir waren schon voller Vorfreude und total aufgeregt! Haben uns riesig gefreut endlich los fahren zu können und endlich mal wieder ein bisschen Urlaub machen zu können.
Unser Morgen startete mit einem Schnelltest, den wir für die Grenzübergänge und die Einreise nach Italien brauchten (am Ende stellte sich heraus das uns einfach überhaupt keine Menschenseele kontrolliert hat..?). Danach haben wir noch einige Kleinigkeiten eingekauft für die Fahrt. Wir stiegen also in unser Auto und 3 mal dürft ihr raten.. Die Symbole in der Anzeige leuchteten wie der Weihnachtsbaum am Rockefeller-Center! NA TOLL.. ausgerechnet JETZT?! MAL WIEDER? Das Auto hörte sich auch irgendwie merkwürdig an.. also haben wir direkt bei der Werkstatt angerufen und das Auto abgegeben.
Super.. wie kommen wir jetzt nach Frankfurt? Geplant war eigentlich das wir den Van gemeinsam abholen und ich (jessi) unser Auto dann wieder nachhause fahre.
Natürlich war auch genau an dem Morgen kein Mensch da, alle arbeiten oder hatten einfach keine Zeit! Also haben wir direkt geschaut welchen Zug wir nehmen müssen um pünktlich zu sein.. Hat natürlich ein wenig den Zeitplan durcheinander, geworfen. Aber Hey! Wir sehen das alles nicht so eng. Wir denken das es immer so kommt wie es kommen soll..
Zuhause haben wir alles vorbereitet damit wir einfach nur noch laden konnten sobald wir den Van hatten. Abholen konnten wir ihn ab 15 Uhr, also saßen wir natürlich schon auf heißen Kohlen.
Die wilde Fahrt begann.. nicht im Van sondern im Zug! :D
Wir haben uns früher auf den Weg gemacht, in der Hoffnung das wir den Van vielleicht ein bisschen früher bekommen würden.
Tipp: Macht das wirklich! Können wir euch immer nur empfehlen. Einfach immer ein bisschen früher los und einfach Fragen. Das kostet nichts und in den meisten Fällen lohnt es sich :)
Die Übergabe war super! Moritz von Freeway Camper hat uns unseren Begleiter für die nächsten 12 Nächte vorgestellt: Es wurde Ulf – wie sich rausstellte wirklich unser treuer Begleiter. Wir haben uns sofort in ihn verliebt! Wirklich so ein cooles Auto!
Er zeigte uns schnell die wichtigsten Sachen, wo was ist & dann gehörte er auch schon uns. Ab Nachhause und packen! Im Nachhinein waren wir wirklich baff, dass alles reingepasst hat. Wie schon erwähnt – wir haben leicht übertrieben :D
Als dann alles drinnen war hatten wir bereits 16-17 Uhr.
Schnell noch von der Family verabschiedet und loooooos geht’s!
Auf in ein neues Abenteuer - Unser Roadtrip mit Ulf..
Start: Zuhause1. Ziel: Sirmione / Gardasee
Kilometer: 783 KM
Es war so ein cooles Gefühl endlich im Van Richtung Italien zu sitzen! Wir waren einfach frei – und konnten unser Glück kaum fassen!
Es war wirklich eine Fahrt mit Höhen und Tiefen! :D
Das wohl schönste an der ganzen Fahrt waren die unglaublich schönen Aussichten die wir hatten! Wohl einer der schönsten bis jetzt. Vor allem als wir durch die Schweiz gefahren sind. Sowas schönes. Die Natur einfach unglaublich! Ab dem Zeitpunkt stand für uns fest – wir kommen wieder & bleiben auch ein bisschen. Das müssen wir uns unbedingt mal richtig anschauen und erleben. Das Roadtripp-Feeling ist schon ein ganz besonderes! Vor allem wenn man das mit seinem Lieblingsmenschen teilt. Es macht einfach gute Laune und so viel Spaß! Vom schiefen Singen bis hin zu tollen Gesprächen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man so frei ist und einfach bleiben kann wo es einem gefällt & weiter fährt wenn man genug hat!
Die nicht so schönen Momente, die aber einfach dazu gehören:
Als wir ein ganzes Stück durch die Schweiz durch waren, wurde es schon dunkel. Und zwar so richtig dunkel. Wir fuhren durch RIESIGE Bergschluchten – die man in der tiefschwarzen Nacht nicht mehr wirklich erkennen konnte als es plötzlich anfing zu regnen! Und zwar richtig! PLATZREGEN! Die Kombination aus Tiefschwarz, Regen, Aquaplaning & der Tatsache das man sich 0,00 auskennt ist nicht gerade die Beste.
Als wir uns dann auch noch verfahren haben (es stellte sich raus das es pures Glück war) war das das „i“ Tüpfelchen. Unser falscher Weg führte uns dann durch einen sehr langen Tunnel – ohne Regen und mit Licht. Eine willkommene Abwechslung. Wir kämpften uns so durch und je näher wir an unser Ziel kamen, umso besser wurden dann auch wieder die Wetterverhältnisse. Zum Glück!
Hey! Wir haben es fast geschafft!
FAST.. Ich (jessi) wurde von der Müdigkeit überrumpelt und meine Augen fielen einfach immer wieder zu. Andy fuhr und fuhr und fuhr. Ihm macht das ja gar nichts aus! Er liebt es Auto zu fahren und fährt auch ohne Probleme solche Strecken durch. Gut die Erlebnisse vorher sind auch nicht ganz spurlos an ihm vorbei gegangen aber jetzt war wieder alles in Ordnung.
Als ich dann zwischendurch mal wach wurde, bekam ich erstmal einen Schock! WO IST MEIN MANN?! Ulf stand, bewegte sich kein Stück. Andy war weg. HÄ?
Als ich etwas wacher wurde, konnte ich sehen das er vor Ulf draußen auf der Straße stand.
Wir standen im Stau! (Wir kamen bis dahin auch einfach ZU gut durch) Und das wohl schon etwas länger. Wir waren ungefähr 15 Minuten von unserem Ziel entfernt & kurz vor uns passierte wohl ein recht großer Unfall. Die Autobahn war mindestens 3 Stunden gesperrt. Gut ändern konnten wir an der Sache nichts also schlief ich weiter und Andy machte direkt eine nette Bekanntschaft mit einem Mann und die beiden unterhielten sich draußen auf der Straße stundenlang. Der Abschied fiel den beiden sichtlich schwer & so bekam Andy auch direkt eine Einladung für den nächsten Sommerurlaub in seinem Sommer Haus in Kroatien.
Als es dann weiter ging war es nicht mehr lange und wir waren da.
Standen DIREKT - wirklich! Ca. 5 Meter vom Gardasee entfernt auf unserem „Stellplatz“ & schauten einfach in die ruhige Nacht, dem Mond und Sternen, die sich im Gardasee spiegelten zu & waren einfach glücklich und zufrieden! Darauf stoßen wir erstmal an.
Gute Nacht Gardasee!

Guten Morgen Italien!
Als wir dann am nächsten Morgen aufwachten, konnten wir unseren Augen gar nicht glauben! Was eine Aussicht! WOW! Wir waren schon ziemlich früh wach – die Nacht war kurz – das war uns aber so egal! Wir wollten die Zeit genießen und einfach los. Klar, hatte alles noch zu aber wir wurden ganz entspannt wach, suchten uns eine Toilette und machten erstmal Kaffee, genossen den ersten Morgen in Italien und starteten in den Tag.
Wir lernten einen so coolen Mann kennen mit dem wir gefühlt Stundenlang gequatscht haben und der mir einen richtigen Kaffee anbot. Herrlich! Das sind die Momente die es aus machen. Einfach neue, nette Menschen kennen lernen und über alles Mögliche reden.
Wir wussten, dass bekannte von uns auch gerade da waren und wollten uns auch mit Ihnen treffen. Wo genau sie wohnten wussten wir aber nicht. Umso überraschter waren wir als wir einen Anruf bekamen & er sagte, dreh dich mal um und schau doch mal hoch! Wie witzig! Standen einfach aus Zufall direkt auf dem Parkplatz neben Ihrem Hotel. Wir sind dann los in die Stadt. Was ein wunderschönes Städtchen! Mit einer Burg und Brücke direkt am Anfang. Mit vielen kleinen Restaurants, Cafes & Eisdielen. So viele Eisdielen! :D Zum „Frühstück“ gab es natürlich Pasta. War wirklich super lecker! Wir sind dann noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und da das Wetter nicht so gut vorhergesagt wurde, beschlossen wir mit unseren Freunden in ein Einkaufszentrum zu fahren. Die beste Entscheidung die wir treffen konnten! Es hat geregnet wie aus Eimern! Es sind sogar teilweise Geschäfte vollgespült worden.. Wir hatten trotz des Wetters einen schönen Tag. Waren abends noch lecker essen – oh man, wie lecker kann Essen bitte sein?! Das waren bis HEUTE die besten Tortellini die wir jemals gegessen haben in einer super süßen Stadt namens Salo. Wir sind mit dem Auto ein Stück um den Gardasee gefahren dorthin. Wir haben den Abend ganz entspannt ausklingen lassen.
Unser 2. Tag am Gardasee war sooo schön!
Wir sind ganz früh aufgestanden, weil wir Fotos machen wollten. Und wir machen das immer super gerne ganz früh morgens, da einfach fest keine Menschen unterwegs sind und wir dann viel Zeit für unsere Bilder haben. Wir konnten alle Spots abklappern und sind danach erstmal lecker frühstücken gegangen. Nein keine Pasta. Ausnahmsweise :D Aber dafür so leckeres Brot mit Käse und Schinken. Ein Traum sagen wir euch! Der Kaffee war auch sehr gut! J Am Nachmittag haben wir uns dann zusammen mit unseren Freunden ein Boot gemietet. Das können wir euch wirklich empfehlen! Ist gar nicht so teuer und macht einfach so viel Spaß! Man sieht wirklich sehr viel vom Gardasee vor allem die Aussicht vom See aus weg ist einfach Wahnsinn! Man kann auch verschiedene Stellen anfahren – war an dem Tag nicht möglich, da es auch wieder etwas windiger war und Regen angesagt wurde. Deshalb konnten wir nicht um den ganzen See fahren, was wohl sonst aber erlaubt ist! Wir hatten eine sehr lustige Zeit auf dem Boot. Natürlich sind wir auch ins Wasser gesprungen – haben wir dann gleich mal als Waschtag gezählt! :D Das Wasser war so schön klar und echt eine gute Abkühlung.
Und da war er auch schon gekommen, unser letzter Abend am Gardasee.
Wir sind abends noch schön Essen gegangen. 3 mal dürft ihr jetzt raten was es gab. :D
Und hatten einen tollen Abend mit Freunden inklusive Abend Spaziergang in Sirmione.
Wir standen tatsächlich auf keinem Campingplatz sondern haben über die APP park4night einen Parkplatz gefunden der für 3 Nächte echt günstig war und wie schon erzählt DIREKT am See! Traumhaft! Es ist allerdings kein offizieller Platz zum schlafen. Also mit großem Camper würden wir das nicht empfehlen. Mit dem Auto oder auch einem Van – was nicht so offensichtlich ist, dass dort jemand schläft ist es echt top! Denn „Campen“ darf man dort eben nicht.

Unser Fazit Sirmione
Der Gardasee ist wirklich eine Reise wert! Es gibt so viele schöne Orte zu sehen und auch ganz unterschiedliche Ecken! Es gibt super leckeres Essen, sehr nette Menschen und der See ist einfach so schön um schwimmen zu gehen oder auch ein bisschen Action zu erleben wie z.B mit einem Boot oder einem Jetski zu fahren. Vor allem mit einem Camper oder Van ist es ein sehr cooles Reiseziel, denn wir haben auch sehr viele Campingplätze gesehen. Wirklich super geeignet!
Es geht weiter! Verona wir kommen..
Die Fahrt nach Verona ging eigentlich ziemlich schnell es sind 35 Kilometer und dauerte ca. 25 Minuten also super easy! Einen Kaffee und ein Brötchen zum Frühstück und schon bist du da. Wir haben uns für die eine Nacht einen richtig süßen Camping Platz rausgesucht! Corte Agricola Monró (37135) Verona, 21 Via Bartolomeo Avesane ist richtig familiär und so süß. Ziemlich klein, glaube es gibt ca. 10 Stellplätze aber super idyllisch gelegen. Er ist wie ein kleiner Bauernhof mit vielen Tieren. Man hat definitiv alles was man braucht! Es gab Toiletten, Duschen, Waschmaschinen, Strom, W-lan und auch eine Stelle wo man sein Abwasser los werden kann. Den Preis von 27,50€ pro Nacht für uns beide mit allem also Strom, Wasser & Internet fanden wir auch echt gut!
Der Stellplatz ist sehr „Zentral“ gelegen. Wir sind zu Fuß nach Verona reingelaufen und haben vielleicht 15-20 Minuten gebraucht bis wir an der Arena von Verona angekommen waren. Und da waren wir dann auch schon – mittendrinn in einer wirklich wunderschönen Italienischen Stadt, die wirklich so viel zu bieten hat. Vorab: Definitiv eine Empfehlung von uns! Da müsst ihr einfach mal hin. Am ersten Spot waren wir ja direkt, die Arena von Verona. Die Schlange um dort rein zu gehen war ziemlich lang, also beschlossen wir nachdem wir ein schönes Foto gemacht hatten erstmal weiter die Stadt zu erkunden. Vielleicht probieren wir es gegen Abend nochmal. Die Gassen in Verona sind zauberhaft. Andy wollte mich glaube ich am liebsten verfluchen, denn in jede Straße in die ich hinein, gesehen habe & jedes kleine Gässchen hat mich so umgehauen das ich am liebsten überall und an jedem Platz ein Bild gemacht hätte. Sowas schönes habe ich in noch keinem anderen Land gesehen. Natürlich mussten wir uns in der Mittagszeit erstmal stärken und natürlich – wie kann es auch anders sein – gab es für mich Pasta! Andy hat sein erstes Risotto gegessen und es war wie immer sehr lecker. Das Wetter war wirklich auf unserer Seite und wir hatten strahlend blauen Himmel. Nach dem Essen haben wir einige Spots abgeklappert wie Piazza delle Erbe, Piazza die Signori and Loggia del Consiglio, Shopping on Via Mazzini, Duomo di Santa Maria Matricolare (nur von außen), wir haben echt einige Kirchen gesehen! Und natürlich die Casa di Giulietta. Diese leider auch nur von außen, denn die Schlange war unglaublich lang… Wir haben ganz kurz überlegt ob wir uns das antun sollen – waren uns aber einig, dass wir die Zeit lieber für etwas anderes nutzen wollen. Man kann eben nicht alles schaffen an einem Tag aber das ist doch ein guter Grund um nochmal her zu kommen. Wir sind als letzten „Sightseeing“ Spot nochmals zur Arena gelaufen und siehe da – alles leer. Also sofort rein da! Der Eintritt betrug 10€ pro Person – was wir schon echt happig fanden aber als wir drinnen waren, hingen unsere Mundwinkel ganz tief unten! Für das Geld – DAS zu bekommen – finden wir (sorry das ich es so sage) einen WITZ! Vielleicht war das Timing auch einfach schlecht, aber es war eine große Bühne aufgebaut mit Ägyptischen Figuren darauf – also kein Italien Feeling und generell haben wir es uns einfach anders vorgestellt. Wir waren schon ein wenig enttäuscht aber gut – es kann nicht immer alles so sein, wie man es sich wünscht. Unser Tipp – spart euch das Geld für ein leckeres Eis! Was wirklich sehr gut war – das beste was wir gegessen haben!
Für uns ging es danach zu Fuß wieder auf dem Campingplatz wo wir es uns richtig gemütlich gemacht haben! Wir haben es uns kuschelig mit Lichterkette, Kissen und Decken gemacht. Zu Abend gab es dann die Pasta spar Variante – lecker Ravioli! :)

Unser Fazit Verona:
Eine Reise wert! Keine Frage. Es lohnt sich wirklich sehr sich dort alles genauer anzuschauen. Wir waren einen Tag da, was für uns völlig ausreichend war. Wenn man wirklich alle Sehenswürdigkeiten richtig anschauen will würden wir schon eher 2-3 Tage einplanen. Wir sind nicht die Klassischen „Touris“ die alle Kirchen von innen sehen müssen und in Musen gehen oder überall für alles Stunden anstehen um einmal drinnen oder drauf gewesen zu sein. Wir Planen solche Trips auch nicht wirklich außer es gib DEN Spot den wir unbedingt sehen wollen. Wir lassen uns super gerne treiben und schauen uns das an was uns gefällt.
Was ein schöner Tag! Gute Nacht Verona - hello new Day!
Wir haben super gut geschlafen auf unserem Stellplatz zwischen all den Tieren. Jetzt gibt es erstmal einen Kaffee und fangen an unsere 7 Sachen zu packen. Ich glaube sogar wir wollten noch schön in Ruhe Frühstücken – was wie immer nicht in den Zeitplan gepasst hat :D Wir haben uns immer vorgenommen zu Frühstücken und hatten auch echt viel dabei. Aber haben es irgendwie fast nie gemacht. Also gibt es wieder Frühstück to go. Alles ist verstaut, der Platz bezahlt und loooos geht’s.
Venedig wir kommen!
Wieder auf der Straße mit Ulf – fühlt sich so gut an! Es macht wirklich viel Spaß, wir lieben es mit Ihm unterwegs zu sein. Dieses Mal haben wir eine etwas weitere Strecke die wir zurücklegen müssen. Von Verona nach Venedig sind es 118 km. Wir waren ca. 2 Stunden unterwegs.
Wir haben uns vorab einen Platz in einem Überwachtem Parkhaus reserviert, weil wir ja schlecht mit Ulf mitten in Venedig reinfahren können. Was wir natürlich vorher nicht wusste (schlechte Recherche) genau an dem Wochenende an dem wir in Venedig waren gab es ein riesen Fest mit großem Feuerwerk. Also wie ihr euch vorstellen könnt waren die Parkplätze rar. Uns war wichtig, dass Ulf sicher steht und nichts passieren kann. Wir haben unsere ganzen Sachen dort drinnen uns er gehört ja auch nicht uns.
Zum Glück haben wir einen sehr günstigen und super Platz bekommen.
Die Ankunft dort und das Parken ging wirklich super einfach und der Herr am Empfang war auch super freundlich und hat uns auch einen guten Platz gegeben. Wir waren auf jeden Fall zufrieden und beruhig. Wir konnten Ulf also getrost dort zurücklassen und unser neues Abenteuer starten.
Wir sind mit dem Bus vom Parkhaus aus direkt zum Hafen gefahren an dem die Wasser Taxis nach Venedig reinfahren. Ein bisschen komisch war das mit den Tickets schon. Es gab keinen Ticket Automaten an der Haltestelle und als der Bus dann kam konnte man auch vorne beim Fahrer nicht einsteigen oder zahlen. Wir dachten uns, dass es bestimmt im Bus etwas gibt – Fehlanzeige! :D Also ging schon gut los unsere Fahrt.. Wir hatten richtig schiss weil wir keine Karte hatten und haben einfach gehofft das wir irgendwie so ankommen ohne erwischt zu werden. HAHA - ohje ich sag’s euch – direkt ohne zu wollen kriminell geworden :D Wir haben uns einfach ruhig angestarrt und gehofft das wir bald da sind.
Angekommen (ohne Kontrolle – puh, Glück gehabt!) haben wir uns dann ein Ticket für die Fähre gekauft um in die Nähe zu unsrem Hotel zu kommen. Ein bisschen durcheinander war es schon. Wir haben nicht direkt gefunden wo wir hin mussten und haben an dem Schalter versucht zu erklären wo wir aussteigen möchten. Am Ende haben wir einfach ein Ticket gekauft und der Herr sagte uns welches Boot wir nehmen sollten. Ein bisschen verwundert über den Preis von 15€ waren wir schon, da wir schon viele Videos gesehen haben in denen alle sagen das man günstig für 2-3€ mit den Wasser Taxen von A nach B kommt. Naja, Hauptsache wir hatten eine Karte und waren auf dem Boot.
Wir sind da! Zumindest an der Haltestelle und im Zentrum von Venedig. Wir sind direkt an der Rialto Brücke ausgestiegen – war die Haltestelle, die am kürzestem zu unserem Hotel lag. WOW Freunde! Was ein Gefühl! Was eine Aussicht! Was eine Schönheit! Wir waren echt sprachlos als wir ankamen und uns umsahen. Schockverliebt – so kann man es glaube ich gut beschreiben. Was ein wunderschöner Fleck Erde!
Das Abenteuer beginnt!
Wir sind natürlich nicht mit Handgepäck sondern mit 2 riesen Koffern UND Handgepäck angereist :D Gut wir wussten, wir wollen viele Bilder machen und brauchten hierfür auch einige Klamotten aber wow – so viel Gepäck bei so vielen Stufen und Brücken.. Ich glaube wir beide würden das so nicht mehr machen! :D Das Hotel sollte nicht weit weg sein, Problem nur – die Anzeige auf dem Navi ist niemals richtig denn mal läuft ständig im Kreis und verläuft sich auch. Das war die erste Lektion die wir in Venedig gelernt haben. Vor allem wenn dann auch noch Brücken gesperrt sind – die man natürlich eigentlich nehmen muss. Nach einiger Zeit sind wir an unserem Hotel angekommen – juhu! Nur war das Hotel leider geschlossen. Wir haben echt gedacht, das kann doch nicht wahr sein. Wir haben es sogar in einem Reisebüro gebucht! Nach dem 3. Mal nachgucken haben wir dann auch gemerkt, dass wir das falsche Hotel eingeben hatten – oh man! Typisch wir :D Wir haben echt gehofft das das richtige Hotel nicht 20 km wo anders liegt und hatten echt Glück. Nach gefühlten 5 Mal im Kreis laufen, fanden wir unser richtiges Hotel. Wir waren so gespannt wie es wohl in echt aussieht und hofften auf ein Zimmer mit Kanal Blick. Wir hatten den Schlüssel und sind sofort auf Zimmersuche gegangen. WOW, WOW, WOW, WOW. So ein wunderschönes Zimmer haben wir noch nie in unserem Leben gesehen. Noch schöner als auf den Bildern und vielleicht auch ein bisschen drüber! Ich haben mich wie die Queen gefühlt – aber hey, why not? Es passte perfekt! Für uns, für Venedig, für das Feeling. Wir haben nicht wirklich ausgepackt, haben uns nur umgezogen uns los ging es für uns – wir konnten es nicht abwarten uns alles anzuschauen. Was sollen wir euch zu Venedig sagen? Also wir können jetzt hier natürlich ALLE „Spot’s“ aufzählen die es schon auf 10000 Seiten und Videos gibt oder aber einfach einen kleinen Einblick in unsere Gefühle zu Venedig geben. Wir haben uns für die 2. Option entschieden, denn wir denken nicht das ihr noch eine Auflistung aller tollen Spot’s von Venedig braucht. Die 1000000ste dann :DDas Gefühl was man wir hatten als wir dort waren ist ein ganz anderes zu denen die wir bisher kannten. Man wird regelrecht verzaubert von den ganzen Eindrücken, den Gässchen, den Brücken, dem Essen, der Menschen, der Kanäle, den Gondeln und den Farben. Es ist einfach einzigartig. Wir hatten auch echt Glück mit der Zeit in der wir in Venedig waren. Auch durch C***** waren viel weniger Touristen als sonst vor Ort. Das Wasser war sauber und es hat überhaupt nicht gestunken (so wie man es oft hört). Die ganze Stadt war sauber und auch echt angenehm zu erkunden. Auch hier haben wir uns nicht wirklich einen Plan gemacht, sondern sind einfach drauf losgelaufen. Klar wir wollten gewisse Orte wie die Rialtobrücke, den Markusplatz, die Stege mit Sicht über die Lagune von Venedig, den Canal Grande und viele mehr sehen aber das kommt schon von alleine. So reisen wir eigentlich immer am liebsten. Wir planen das was sein muss und alles andere erkunden wir dann spontan. Wir waren insgesamt 3 Tage in Venedig und haben einen davon komplett von morgens um 5 bis abends um 5 für Fotos genutzt was sich wirklich sehr gelohnt hat! Tipp: Wenn ihr gerne an den bekannten Spots Fotos machen möchtet und das ohne viele Menschen drum herum oder auf den Bildern – früh aufstehen lohnt sich wirklich! Den Rest der Zeit haben wir einfach in allen Zügen genossen. Wir sind durch die Gässchen geschlendert, über unzählige Brücken gelaufen, haben unglaublich gutes und auch nicht zu teures Essen gegessen – natürlich viel Pasta :) und haben einfach die Zeit genossen.Tipp: Gehe immer einige Gassen weiter weg vom Zentrum. Dort bekommt ihr super leckeres Essen und auch günstiges Essen. Es muss nicht teuer sein. Es braucht wirklich nicht viel um Venedig zu genießen. Ein bisschen vergleichen würden wir es mit New York damals. Das ist unsere absolute Lieblingsstadt und dort ist es (für uns zumindest) so, dass wir einfach den ganzen Tag nur laufen und schauen konnten. Einfach magisch. Eine Gondelfahrt haben wir nicht gemacht, diese heben wir uns dann für das nächste Mal Venedig auf. Die könnt ihr wirklich fast überall machen und sie kostet auch überall gleich. Stand bei uns waren 80€ für 30 Minuten. Mehr wenn man bei Nacht fahren möchte. Der aller wichtigsten Tipp für euch (zumindest in unseren Augen) :Viel Geduld! Denn auch wenn Ihr ein Navi habt oder eine Karte. Ihr werden euch zu 100% verlaufen und das mehrmals! Immer denken – hä, hier war ich doch eben oder das kommt mir so bekannt vor? Ja! Ihr lauft im Kreis und das nicht nur ein Mal. HAHA wir sagen euch, wir hatten den Spaß unseres Lebens dadurch. Manchmal sind wir auch verzweifelt aber im Großen und Ganzen war es einfach echt Witzig. Wir haben das auch in unserer Instagram Story festgehalten, der ein oder andere wird es gesehen haben. Wenn nicht schaut es euch unbedingt in den Story Highlights an :D

Unser Fazit zu Venedig
Du musst es gesehen und erlebt haben! Traumhaft schön und einfach Magisch! Am schönsten fanden wir es, einfach durch die Gässchen und über die verschiedenen Brücken zu gehen und das Feeling dort einfach zu genießen. Ja, die Sehenswürdigkeiten sind super schön! Und auf jeden Fall einen Besuch wert. Aber was es für uns ausgemacht hat, war einfach frei zu sein und einfach drauf los zu laufen und um jede Ecke wieder etwas Neues zu entdecken.
Die Abreise zurück zu unserem Ulf war natürlich auch wieder eine Hausnummer. Wie schon am Anfang gesagt, wir beide würden wohl eher nicht mehr mit so viel Gepäck anreisen. Zurück hat es genauso geklappt wie auch hin. Also Laufen, Fähre, Laufen und Bus. Dieses Mal hatten wir auch Ticket für alles – denken wir zumindest :D
Tschüss Venedig - wir sind so froh dich erlebt zu haben!
Wir sind wieder vereint mit Ulf - Cinque Terre wir kommen.
Jetzt liegt eine große Strecke vor uns. Einmal von rechts nach links. 404 km mit einer reinen Fahrzeit von 4:30 Stunden. Aber wir hatten richtig Lust auf einen neuen Ort und diesmal mit Meer und Strand! Mit Ulf verfliegt die Zeit sowieso so schnell. Es macht wirklich großen Spaß mit so einem Bulli unterwegs zu sein. Wir haben die Zeit on the Road wirklich sehr genossen und uns die Zeit mit Singen, Gesprächen und Essen vertrieben.
Wir hatten nicht wirklich ein Ziel also keinen genauen Ort wo wir landen wollen. Wir wussten nur wir wollen nach Cinque Terre.
Wir sind da! Cinque Terre..
Angekommen – wie schön! Was wir jetzt nicht bedacht haben, mit unserer Spontanität die wir ja eigentlich lieben würde es dieses Mal nicht ganz so einfach werden. Wir haben keinen Stellplatz oder Campingplatz reserviert. Es sind Ferien 35 Grad und purer Sonnenschein. Ja finde mal einen freien Platz. Der erste den wir anfuhren schickte uns weg. Der 2. auch. Wir suchten - zumindest versuchten über das Internet Plätze zu finden und vor allem Nummern die wir anrufen konnten. 3 Stück haben wir erreicht doch leider vergebens. Alles voll. eine letzte Chance hatten wir noch. Ganz in der Nähe war ein Campingplatz, keiner ging ran als wir anriefen. Also sind wir einfach hingefahren – was hatten wir schon zu verlieren?!
Hatten wir ein Glück! Wir haben einen Platz bekommen. Wir haben echt Glück das Ulf nicht ganz so groß ist! Viele Camping Mobile vor uns wurden überall abgelehnt, die brauchen ja auch viel mehr Platz als ein Bulli. Das Universum war auf unserer Seite.
Als wir dann den Weg gesehen haben um auf unseren Stellplatz zu kommen dachten wir glaube ich ziemlich genau das gleiche: ach du Sch****!!! So eine Steile Straße/ einen Weg haben wir noch nie gesehen! Wer wollte nochmal Abenteuer? :)
Am Ende hat alles super geklappt und wir standen. Juhu! Das war jetzt auch unser letzter Stellplatz, denn unsere letzten 4 Tage verbrachten wir im schönen Levanto in Cinqe Terre. Das hieß für uns: das erste Mal so richtig das Lager aufschlagen und alles schön herrichten um einige Tage hier zu verbringen. Dach aufmachen, Stühle und Tisch aufbauen, Lichterkette befestigen und auch mal „richtig kochen“ Genau 2 Mal haben wir das gemacht hahaha.
Der Campingplatz war wirklich toll! Sehr groß! Davon haben wir aber nicht viel mitbekommen, da wir ganz oben – sozusagen in der 3. Etage standen. Dort gab es nur 10 Plätze für „kleinere“ Van’s, Autos mit Dachzelten oder nur Zelte. Wir hatten eine super tolle Nachbarschafft und haben super nette Menschen kennen gelernt! Wir haben uns richtig wohl gefühlt – unser Zuhause für kurze Zeit. Er hatte alles was das Herz begehrt! Toiletten, Duschen, Waschmaschinen, Müllentsorgung, W-Lan, Strom und ein Cafe.
Die Lage war nicht direkt am Meer, im Gegenteil. Der Platz liegt oben auf einem Berg was schon ein gutes Stück zum Strand und in die kleine Stadt entfernt ist. Man läuft ca. 20 min. Was aber auch schön ist denn es ist ruhig und man hat Bewegung :) Wir wollten uns eigentlich direkt einen Roller mieten aber es waren alle vergeben. Wir haben erst am 3. Tag einen bekommen also haben wir bis dahin alles zu Fuß gemacht. War auch in Ordnung :D
Die Zeit in Levanto haben wir eher ruhiger verbracht und nicht so durch getaktet wie die Ziele zuvor. Wir haben viel und lange am Strand gelegen und waren oft im Meer schwimmen. Haben natürlich super gut gegessen (Die BESTEPizza unseres Lebens) und die Zeit mit unseren neuen Freunden richtig genossen.
Cinqe Terre ist bekannt für seine traumhaft schönen Häusern und Orte an den Berg-Hängen der Buchten. Natürlich wollten wir uns das auch anschauen! Das haben wir auch, an meinem (jessi) Geburtstag. Was schöneres hätte ich mir für diesen Tag nicht vorstellen können!
Man kann die Buchten wunderbar mit dem Zug bereisen, dieser kostet um die 7€ und hält an jeder Bucht. Fußweg hat man dann dennoch um an die Strände und die Orte zu kommen.
Wir haben das Ganze mit unserem Roller gemacht – MEGA Erfahrung Freunde! Können wir nur zu 100000% empfehlen, wenn ihr einen Führerschein habt und Roller fahren wollt.
Wir haben den Ausflug zusammen mit einem Pärchen, unseren Nachbarn vom Campingplatz gemacht. Wir haben uns auf unsere Roller geschwungen und sind einfach losgefahren. Man muss dazu sagen, die Straßen sind schon nicht ohne mit Roller vor allem wenn man nicht wirklich Erfahrung mit Roller fahren hat so wie wir :D Andy saß vielleicht 1 mal für 2 Minuten auf einem Roller und dann direkt so eine Tour – die Straßen gingen durch die Berge mit teilweise sehr steilen stellen war schon echt Nervenaufreibend. Gelohnt haben sich die kleinen Nervenzusammenbrüche unterwegs aber allemal! Dieses Gefühl von Freiheit mit der Sonne auf der Haut, den Wind um die Ohren und diese Wahnsinns Aussicht überall ist unbeschreiblich und unbezahlbar.Unser erster Stopp: Monterosso del Mare, super schönes Städtchen mit unglaublich blauem Wasser. Dort haben wir erstmal gefrühstückt und uns ein bisschen umgesehen. Im Wasser waren wir dort nicht.
Nächster Halt: Vernazza
Wow! Einfach nur schön. Der Weg runter in die Stadt und zum Meer war etwas holpriger und steiler als der vorher. Länger war er auch. Wir sind ca. 30 min einen Berg runter gelaufen – der später auch wieder hoch gelaufen werde muss :D
Der Weg lohnt sich aber sehr! Super schöne Stadt mit echt schönem Feeling!
Das Wasser Glas klar. Dort haben wir auch einen Badestopp gemacht. Man kann ganz vorne am Felsen rein springen und schwimmen gehen. Dort legen auch die Fähren ab. Es gibt aber seitlich auch einen kleinen Strandabschnitt an den man sich legen kann und ins Wasser gehen kann. Das war eine willkommene Abkühlung! Mittlerweile war es schon später Mittag und die Sonne knallte. Wir aßen nach dem schwimmen noch ein Stück Focaccia und machten uns dann auf den Weg zu unseren Rollern, die ganz oben auf dem Berg standen.
Waren wir froh als wir oben angekommen waren! Der Weg war aber auch sehr schön nur ein wenig anstrengend. Weiter ging es dann nach: CornigliaDort haben wir uns die Bucht dann nur von oben angeschaut, da wir gerne noch ein paar Drohen Aufnahmen machen wollten und der Sonnenuntergang schon vor der Tür stand. Was eine Aussicht. Wirklich einfach nur wunderschön. Wir haben die Aussicht so lange es ging aufgesogen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Es wurde schon dunkel und wir hatten ja noch ein ganzes Stück zurück zu fahren. Bei uns im Ort angekommen haben wir uns dann noch eine Pizza geholt (mit einer Stunde Wartezeit!) die sich wirklich gelohnt hat – wie oben schon gesagt, die BESTE PIZZA EVER – und haben sie bei uns am Meer gegessen und den Abend ausklingen lassen. Es war einfach ein rundum perfekter Tag! Einen besseren Geburtstag hätte ich mir nicht vorstellen können. Tolle Menschen, Tolle Orte, Tolles Wasser, Gefühl von Freiheit und einfach absolut gutes Essen. Leider haben wir nicht alle Buchten geschafft abzufahren, vor allem Riomaggiore soll die schönste sein, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Denn sonst hätten wir ja nächstes Mal nichts zum anschauen :)

Unser Fazit zu Cinque Terre
Definitiv MUST SEE! Wenn du in Italien bist oder nach Italien reisen willst, können wir die Buchten von Cinque Terre einfach nur empfehlen. Das Meer ist so schön blau und absolut toll um schwimmen zu gehen. Die Menschen einfach nur nett. Das Essen unglaublich lecker. Die Natur einfach traumhaft. Ein Besuch dort echt ein tolles Erlebnis. Super um Strandurlaub mit etwas Action zu verbinden.
Tschüss Levante - Hallo Zuhause
Dann war auch schon unser letzter Tag/abreise Tag gekommen. Jetzt heißt es alles wieder einpacken, hoffen das alle Klamotten trocken sind und versuchen nichts zu vergessen oder liegen zu lassen. Alles gut für die Fahrt verstauen und unser Bett wieder einfahren. Wir sind schon etwas traurig das dieser wirklich wunderschöne und perfekte Urlaub langsam zu Ende geht..Es liegen 853 km vor uns, reine Fahrt ohne Zwischenstopps ca. 09:30 Stunden. Auf die Rückfahrt an sich haben wir schon Lust aber nachhause wollen wir eigentlich noch nicht. Naja jeder Urlaub geht mal zu Ende und dieses Mal ist es auch gar nichts so schlimm. Denn je schneller wir Zuhause sind, desto schneller vergeht die Zeit und wir starten bald unsere Weltreise! Die Rückfahrt an sich ging super Problemlos ohne großen Stau oder sonstiges. Wir haben ein paar Mal angehalten um kurze Pausen zu machen. Wir sind sehr gut durchgekommen und fast komplett durchgefahren. Solange es hell war haben wir die atemberaubende Landschafft in der Schweiz bestaunt und nach ca. 11 Stunden waren wir dann auch wieder zuhause. Wir haben schon alles ausgeräumt und Zuhause untergebracht aber trennen wollten wir uns von unserem Ulf noch nicht also beschlossen wir die letzte Nacht noch im Bulli zu schlafen – bei uns Zuhause auf dem Hof. Auch mal eine andere Erfahrung! :D

Unser Fazit zum Van Urlaub:
Freunde, es war mal eine ganz andere und vor allem ganz neue Art Urlaub zu machen. Das aller erste Mal für uns in einem Van Urlaub zu machen.
Wie wir es fanden? MEGA! Anders können wir es nicht sagen. Am Anfang waren wir uns beide nicht sicher ob es etwas für uns ist. Vor allem ich (jessi) hatte nie wirklich Lust auf so einen Urlaub auf einem Camping Platz und die ganzen Insekten erst! das ist ja überhaupt nicht mein Ding. Aber nach dieser Erfahrung kann ich / wir einfach nur sagen – Immer wieder! Dieses Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Entscheiden zu können wo wir bleiben wollen wenn es uns gefällt oder eben wieder weiter fahren können wenn es uns mal nicht so gut gefällt ist so schön und eine unglaublich tolle Erfahrung! Alles was man braucht bei sich zu haben und einfach frei von allem zu sein ist einfach einmalig.
Also JA! Immer wieder JA! :)
Wir hoffen wirklich sehr das euch unser Blog über den Van Roadtrip durch Italien gefallen hat! Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt – immer her damit! :)
Bis bald,
Jessi&Andy
Infos:
Ulf haben wir über Freeway Camper gebucht – was unserer Meinung nach die Beste Entscheidung war! Wir waren rundum mehr als sehr zufrieden und super happy! Es hat alles reibungslos geklappt und wir können die Bullis von Freeway Camper wirklich mit bestem Gewissen nur weiterempfehlen!






























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